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20 Jahre voraus

Ist die funktionell erweiterte Integrative Medizin der Schulmedizin um 20 Jahre voraus?

Zuerst wird man belächelt, dann bekämpft und schlussendlich wird es als selbstverständlich angesehen. Ein Sprichwort, welches wir in der Seegarten Klinik nur zu häufig erleben müssen. Am 28. September 2015 kulminierte dieser Sachverhalt mit dem Einschreiten der Polizei in Zusammenhang mit unseren Aktivitäten in der Stammzellenforschung.

 

In der Schweizer Illustrierte #49 vom 9. Dezember 2016 finden wir den Artikel: Meilenstein in der COPD Therapie. "Eine neue Studie zeigt, das Kortison in der Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit kaum mehr etwas zu suchen hat" (Zitat aus dem Artikel). Mit Kortison gab es schlechtere Lungenwerte und erst noch mehr Lungenentzündungen. Diese Informationen und die Möglichkeit von Alternativen haben die Patienten der Seegarten Klinik (SGK) vor Jahrzehnten bereits erhalten.

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In der Schweizer Illustrierte #18 vom 6. Mai 2016 wird im "Check-up" berichtet über eine "neue Entdeckung" der Uni Basel im Kampf gegen den Krebs, nämlich dass unter gewissen Umständen die Tumorzellen ihren Stoffwechsel umstellen auf eine Energiegewinnung ohne Sauerstoff. Dabei existiert diese Erkenntnis bereits seit bald 100 Jahren und wurde vom Biochemiker Otto Warburg postuliert, der auch dafür den Nobelpreis erhalten hat. Dieses Wissen wird bereits seit vielen Jahren in der SGK zur Tumorbehandlung und -prävention eingesetzt.

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In der Schweizer Illustrierte # 19, vom 4. Mai 2015 erschien ein Artikel über die „neu entdeckte“ regenerative Wirkung von Fettstammzellenextrakten. Eine ähnliche Methode wird bereits seit Jahren in der SGK angewendet. Die SGK befasst sich seit ca 10 Jahren bereits mit Stammzellenmedizin und ist somit eine der ältesten Institutionen und sogar eine der ersten mit einer Swissmedic Genehmigung zur Entnahme von Haut zur Einlagerung von Stammzellen. Inzwischen wurde von Haut auf die Anwendung von Fett gewechselt, mit dem darin vorkommenden sehr potenten SVF, Stromal Vascular Fraction (PULS Sendung v.05.10.2015. Bedauerlicherweise darf die SGK zur Zeit dieses Verfahren bis zur Klärung der Rechtslage (Die SGK war auch dem Gesetzt "vorausgeeilt") nicht mehr therapeutisch einsetzen. Hingegen ist die Fettentnahme für für die Gewinnung von SVF Stammzellen, zur kosmetischen Lipofilling und für die Aufbewahrung zur späteren Anwendungen erlaubt. Diese Verfahren werden weiterhin in der SGK angeboten.

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In der Schweizer Illustrierte #42 vom 16. Oktober 2015 wird ein Spezial-Zucker namens D-Mannose als neuer "Geheimtipp" und "sehr wirksames Mittel" gegen Blasenentzündungen beschrieben. Endlich. Die Ärzte der SGK haben dieses "Wundermittel" schon seit 1999 ihren Patientinnen und Patienten empfohlen.

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In einem weiteren Artikel derselben Ausgabe schreibt ein Arzt, dass es bei der Entstehung der Arteriosklerose nun doch nicht das LDL-Cholesterin schädlich sei, sondern die sog. Fettsäuren. Davon weiss die Integrative Medizin bereits seit mehr als 20 Jahren und nutzt diese Erkenntnis entsprechend in der Behandlung solcher Risikofaktoren, weit abseits dem Einsatz von den Statinen mit den vielen bekannten Nebenwirkungen. Die gesunden Fettsäuren sind nebenwirkungsfrei!

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Die Schulmedizin hat nun für sich das sog. „Mikrobiom“ entdeckt, zu Deutsch: Die Darmflora. Jetzt werden erstmals in der Schulmedizin bei bestimmten Darmerkrankungen sog. Stuhltransplantationen mit Erfolg durchgeführt. Die erste Stuhltransplantation in der SGK erfolgte vor ca 15 Jahren! Und mit der Darmfloraanalyse und Behandlung befasst sich die Integrative Medizin seit ca 1985.

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Das Homozystein wurde erst kürzlich als sog. Arteriosklerose-Risikofaktor in die Schulmedizin eingeführt. Vermutlich war dieses Parameter bisher zu uninteressant, da es sich nur mit „einfachen Vitaminen“ verbessern lässt. Dieser Faktor wurde in der Integrativen Medizin bereits in den 90er Jahre beachtet und behandelt.

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Und nun das Problem mit dem Eisen. Es ist dem Basler Arzt Dr. Beat Schaub aus Binningen zu verdanken, der seit vielen Jahren sich um eine ausreichende Versorgung von Eisen bemüht. Auch wiederum belächelt und bekämpft. In der gleichen Schweizer Illustrierte ein Zitat von Dr. med. Samuel Stutz, wie man am besten altern soll: Sozialkontakte, ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung mit viel Eiweiß, Vitamin D und… Eisen.

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Schon vor 20 Jahren haben die Aerzte der SGK vor dem übermässigen Einsatz von Antibiotika gewarnt. Heute haben wir die Quittung. Immer mehr Bakterien sind unempfindlich auf diese Medikamente. Wir sprechen sogar schon von der „Postantibiotischen Aera“. Es ist überfällig, wieder mehr Vertrauen in die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu entwickeln und die Antibiotika nur für die wirklichen schweren und therapieresistenten Fällen vorzubehalten.

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Nicht wenig staunen musste ich, als ich das Ergebnis einer vor nicht langer Zeit eingeführte Untersuchung vom Berner Inselspital erhalten habe. Ein Atemgasanalyse für den Nachweis einer Dünndarmfehlbesiedlung. Dieselbe Analyse wurde bei uns Ende der 90er Jahre eingeführt.

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In der Schweizer Illustrierte #40 vom 7. Oktober 2016 wird eine Studie aus den USA zitiert, dass offenbar Personen mit mehr als 8 Amalgamfüllungen erhöhte werte im Blut aufwiesen. Über diese "Gefährliche Zahnfüllungen" hat sich die Seegarten Klinik schon in den 80er Jahre befasst und die Risiken erkannt.

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Ebenso in dieser Ausgabe der Schweizer Illustrierte wird nun endlich über die wichtige Bedeutung von Cholesterin berichtet, wie dieses essentiell ist für Zellspannung, als Reparaturmolekül, für die Herstellung von Gallensäuren, Hormonen und Vitamin D. Das wissen die Patienten der Seegarten Klinik seit Beginn unserer Tätigkeit.

Im Gesundheitstipp vom März 2017 ist auch wieder ein Beitrag dem "Märchen vom bösen Cholesterin" gewidmet.

Viele Patientin in der Seegarten Klinik wurden schon nach Jahren vergeblicher medikamentöser Therapie durch das Absetzen solcher Cholesterinsenker "geheilt".

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Gerne würde ich in 20 Jahren wieder zurückblicken, um sehen zu dürfen, wie die von der Schulmedizin bei uns heute belächelte und bekämpfte Methoden zum Standard geworden sind.

Von diesen eine kleine Auswahl zum Schluss:

  • Die Gefahr ausgehend von wurzeltoten Zähnen
  • Risiken von den modernen Magensäurehemmern
  • Problematik der heute umfassenden Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern
  • Zunehmende Impfempfehlung gegen Grippe
  • Belastung durch unsere Umwelt: Giftstoffen bis hin zu den Borrelien
  • Nahrungsintoleranzen

Und... natürlich die Stammzellenbehandlung, ein enormer Hoffnungsträger für viele chronisch Kranken. Es bleibt uns nur zu wünschen, dass diese vielversprechende Therapie den Patienten nicht mehr all zu lange vorenthalten bleibt.

Dr. med. John van Limburg Stirum

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